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Die Stadt Kurnik liegt in einer 20 km langen Wasserrinne, die die neun miteinander verbundenen Seen mit teilweise bewaldeten Ufern bilden. Alles zusammen bildet eine malerische Landschaft. Die Stadt liegt günstig an der Straßengabel von Posen (Poznan) nach Kattowitz (Katowice) und nach Breslau (Wroclaw). Sie grenzt an die Großstadt Posen, das wichtigste Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftszentrum in Westpolen. Das Gesicht der Stadt wird einerseits beeinflusst durch die jahrhundertelange Tradition, und andererseits durch die Gegenwart mit ihrer dynamischen Entwicklung.
Zur Tradition gehören das berühmte Schloss, in dem sich heute die Bibliothek der "Polnischen Akademie der Wissenschaft" befindet, und der Park - das Arboretum. Die Gegenwart - das sind zahlreiche Investitionen im Bereich von Ökologie, Industrie und Bildung. Kurnik hat auch schöne Erholungsgebiete: die Zaniemysko-Bnin'ska Wasserrinne und das Flussgebiet der Warthe; Ferien-Hotels, in denen jeder sich gut erholen kann, aber sich auch ganz aktiv unterhalten kann. In der Vergangenheit gab es zwei getrennte Städte: Bnin und Kurnik. Bnin ist die ältere Siedlung, deren Anfange bis ins Jahr 700 v. Chr. zurückreichen. Die Stadt lag am frühmittelalterlichen Weg von Schlesien nach Posen. Bnin erhielt die Stadtrechte im Jahr 1395, Kurnik hingegen erst im Jahr 1426. Im jahr 1934 wurde Bnin eingemeindet. Die Stadt erlebte ihre größte Blüte im 16. Jahrhundert. Eine besondere Attraktion der Stadt Kurnik ist das im 15. Jh. errichtete Schloss. Neben dem Marktplatz erhebt sich eine gotische Kirche mit einer neugotischen Fassade und Grabplatten des Magnatengeschlechts der Gorken. An den Straßen der Stadt sind zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jh. erhalten. |